Wissenschaftlich akribisch und trotzdem lesbar, angereichert mit Hunderten von farbigen Abbildungen, bietet das Jahrbuch "Deutsche Comicforschung" einen Fundus von bisher unbekannten Beispielen der Comicgeschichte im deutschen Sprachraum.
Das Standardwerk zur Erforschung deutschsprachiger Comics entspricht auch mit seinem sechsten Band allen Erwartungen: Neben den Vorstellungen ganz unterschiedlicher Beispiele aus verschiedenen Zeiten (Sprechblasen in der Freiburger Bilderbibel von 1400 und in "Seicherl" von Ludwig Kmoch ab 1930, der textlose Bilderroman "Schicksal" von Otto Nückel, die Werbecomics mit der Darbohne und nicht zuletzt ein Beitrag über die Bedeutung der Serie "Sigurd" für die Gattung des Streifenhefts) findet der Leser eine aktuelle, für den Brockhaus entstandene Definition des Comic und den Ansatz, die Sprechblasen-Feindlichkeit der Deutschen aus den Bedingungen zur Zeit des Kaiserreichs zu zu erklären. Mehr dazu bei comicforschung.de
Band 7 des Standardwerks zur deutschen Comicgeschichte. Diesmal unter anderem mit Beiträgen zum Bild des Afrikaners im deutschen Kolonialcomic, Horst von Möllendorff, Carl Meffert/Clément Moreau, dem frühen Reinhold Escher, Franziska Bilek, Roland Kohlsaat und zur Geschichte des 1. Erlanger Comicsalons.
Das Standardwerk zur Erforschung deutschsprachiger Comics.